Unsere Dörfer sollen leben!

Unsere Dörfer sollen leben!

GRÜNE informieren sich über erfolgreiche Projekte in Winnigstedt

Der ländliche Raum steht vor besonderen und vielfältigen Herausforderungen. Mit dem Engagement der Menschen vor Ort, einer transparenten und die Bürgerinnen mitnehmenden Haltung und Verwaltung und der konsequenten Umsetzung nachhaltiger Projekte wird der ländliche Raum wieder Wachstumsmotor. Wir GRÜNE unterstützen die lokale Politik dabei den Dörfern ihren unverwechselbaren Charakter zu bewahren und über intelligente Projekte und Strukturen am Wandel in eine grünere und bessere Zukunft teilzuhaben.

Der Wandel unserer Umwelt ist nicht aufzuhalten. Die Welt ist immer im Wandel, besonders aber jetzt mit dem längst begonnen und sichtbaren Klimawandel. Unsere großen Stärken als Menschen sind unsere Anpassungsfähigkeit und unsere Neugier. Besonders in Deutschland sind wir stolz auf unseren Erfindungsgeist, aber auch immer bestrebt zu erhalten was gut ist. Damit wir vieles erhalten können, wie es heute ist, werden wir uns immer anpassen. Die Lust an der Gestaltung des Wandels zeichnet uns GRÜNE besonders aus.

Winnigstedt ist ein herausragendes Beispiel, wie eine Dorfgemeinschaft in kurzer Zeit einen Aufbruch schaffen kann. Die wirtschaftliche Grundlage für das Leben auf dem Land ist das Land selbst. Nicht nur Felder und Wiesen, sondern auch die Betriebe, die sich an den alten Bahnlinien auf dem Land angesiedelt hatten. In neuester Zeit kommt eine Innovation dazu, die unser ganzes Land nach vorne bringt, wenn wir sie lassen: Die Energiewende und besonders die Windkraft! Mit den Mitteln aus dem lokalen Windpark können die Gemeinde und die Bürgerstiftung Projekte starten und finanzieren, für die sonst kein Geld da wäre. Da ist z.B. die Grundschule, die erfolgreich im Ort gehalten werden konnte. Die Schule ist die wichtigste soziale Infrastruktur in einem Dorf. Es sind soziale Einrichtungen, wie der Dorfladen oder das Gemeinschaftshaus, welche das Leben im Ort halten.

Auch konnten wir sehen, dass der ländliche Raum vieles bietet, was die Stadt nur schwer bieten kann. Jörn Zeisbrich, bekannt durch und mit seinem Laden Barrique in der Wolfenbütteler Fußgängerzone, baut eine eigene Destille auf. Ursprünglich als Ergänzung zum Laden gedacht, steckt er jetzt sein Herzblut in diese für unseren Landkreis so prägende Handwerkskunst. In einer alten Scheune produziert er Gin und Whiskey und bietet Kurse und Veranstaltungen an. Produkte von höchster Qualität, regional aus unseren Orten, mit einem Veranstaltungsangebot bringen uns ganz weit nach vorne. Wertschöpfung hier vor Ort ist das was uns in Zukunft groß macht.

Vieles wird mit Fördermitteln unterstützt. Unsere Region ist heute noch im Nachteil was Fördermittel angeht. Wir beantragen wenig, melden zu wenige Projekte an, vernetzen uns zu wenig mit lokalen Akteuren und nehmen Vorschläge von Bürgerinnen nicht ernst genug, dass wir sie auch umsetzen. Um das zu ändern will ich als Landrat ein Fördermittelscreening einrichten, das auch ganz bewusst nach Förderoptionen für die Gemeinden sucht und diese dazu berät. Auch Vereine und Ehrenamtliche will ich so unter die Arme greifen.

Als Architekt ist eine meiner Hauptaufgaben das Beantragen von Fördermitteln, die Kommunikation mit Fördermittelgebern und die Projektentwicklung. Seit Jahren arbeite ich mit der Dorferneuerung zusammen und betreue Sanierungsgebiete in der Region. Mit meinen Partnern erarbeite ich Konzepte, wie wir Quartiere und Städte wieder beleben können und entwickle mit Gemeinden und Fördermittelgebern Instrumente wie wir an unser Ziel kommen. Das funktioniert immer nur im Team, wenn alle an einem Strang ziehen und eine Vision verfolgen.

Winnigstedt hat es geschafft einen Wandel zum Positiven einzuleiten. Ich danke Micheal Waßmann und Mirko Mittag für den spannenden Rundgang und die vielen Einblicke in die Projekte vor Ort und Jörn Zeisbrich für die Gelegenheit seine Destille aufzubauen und die Verköstigung. Ich wünsche den Winnigstedterinnen dass sie den eingeschlagenen Weg weiterhin erfolgreich gehen können. Meine Unterstützung haben sie sicher.

Bei Rundgang durch Winnigstedt: Vorne: Michael Waßmann Ortsbürgermeister, Leo Pröttel GRÜNER Landratskandidat, hinten: Angelika Uminski-Schmidt GRÜNE Kandidatin für den Kreistag und Mirko Mittag Ortsbeauftragter Winnigstedt.

Weinprobe in Jörn Zeisbrichs Scheune. Von der Qualität der Produkte konnten wir uns gleich überzeugen. Links: Leo Pröttel GRÜNER Landratskandidat, rechts: Jörn Zeisbrich wolfenbütteler Unternehmer.

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